Raumakustik-Rechner · Stand 17.10.2026

Wie hallig ist Ihr Büro?

Raummaße und Oberflächen eingeben: Der Rechner schätzt die Nachhallzeit, vergleicht sie mit dem Richtwert für Ihren Raumtyp und zeigt, wie viele Absorber von PREFORM und FEBRÜ die Lücke schließen – mit Preis ab und als PDF.

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0,8 shöchstens im Ein- und Zweipersonenbüro (ASR A3.7)
0,6 sim Mehrpersonen- und Großraumbüro
0,5 sim Callcenter
Büro mit PREFORM Deckenabsorbern über den Arbeitsplätzen© PREFORM GmbH
Rechner

Nachhallzeit in drei Schritten

Raum wählen, Oberflächen angeben, Ergebnis lesen. Das Ergebnis können Sie als PDF herunterladen.

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Raum
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Oberflächen
3
Ergebnis

Welchen Raum möchten Sie optimieren?

Raumdaten

Grundfläche48,0 m²
Raumvolumen134,4 m³
Wandfläche gesamt78,4 m²

Soll-Nachhallzeit0,6 s

nach ASR A3.7, Mehrpersonenbüro

Richtwerte

Welcher Wert für welchen Raum gilt

Die Nachhallzeit ist die Zeit, in der ein Schall im Raum um 60 dB abklingt. Je länger sie ist, desto halliger klingt der Raum und desto schlechter versteht man Sprache.

Büros: ASR A3.7

Die Technische Regel für Arbeitsstätten „Lärm“ (Fassung 2021) nennt Höchstwerte für den unbesetzten Raum, je Oktavband von 250 bis 2000 Hz:

  • Ein- und Zweipersonenbüro: 0,8 s
  • Mehrpersonen- und Großraumbüro: 0,6 s
  • Callcenter: 0,5 s

Für andere Räume mit Sprachkommunikation, etwa Kantinen, verlangt sie einen mittleren Absorptionsgrad von mindestens 0,3.

Besprechungsräume: DIN 18041

Die DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen“ ordnet Besprechungsräume der Gruppe A3 zu. Der Sollwert wächst mit dem Raumvolumen: T = 0,32 · lg V − 0,17. Ein Raum mit 100 m³ kommt so auf rund 0,47 s, einer mit 200 m³ auf rund 0,57 s. Für Videokonferenzen gilt die strengere Gruppe A4.

Wie verbindlich?

Wer die ASR A3.7 einhält, kann davon ausgehen, die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung zu erfüllen. Die DIN 18041 ist eine Norm, kein Gesetz – verbindlich wird sie zum Beispiel über einen Vertrag.

Grenzen

Was der Rechner kann – und was nicht

Sabine-Formel

T = 0,163 · V / A. V ist das Raumvolumen, A die äquivalente Absorptionsfläche: jede Fläche mal ihr Absorptionsgrad, alles zusammengezählt.

Ein Mittelwert

Die Richtwerte gelten je Oktavband. Der Rechner arbeitet mit einem Mittelwert und zeigt tiefe und hohe Töne nicht getrennt.

Lange Räume

Ist eine Seite mehr als fünfmal so lang wie die kürzeste, klingt der Raum länger nach, als die Formel zeigt. Der Rechner weist darauf hin.

Großraum

Für Großraumbüros nennen VDI 2569 und DIN EN ISO 3382-3 weitere Kennwerte, etwa wie stark Sprache mit dem Abstand leiser wird. Die lassen sich nur messen.

Absorptionsgrade

Für Oberflächen nutzt der Rechner die Mittelwerte aus ASR A3.7, Anhang 2. Für die Produkte gilt der bewertete Schallabsorptionsgrad αw aus den Prüfberichten der Hersteller.
Decke

Die Decke ist die größte freie Fläche

Wände sind verglast oder verstellt, der Boden ist belegt. Die Decke bleibt frei – und ist so groß wie der ganze Raum.

PREFORM Decato ModulScene

Deckensegel, 38 mm, Absorberklasse B (αw 0,85) bei 100 mm Abstand zur Decke. Ab ca. 625,00 EUR zzgl. MwSt.

Der Abstand zählt

Mit 200 mm Abstand zur Decke sinkt der Wert auf αw 0,70, ab 300 mm auf αw 0,65.

Formate

Höhe und Breite von 400 bis 2000 mm.

Im Bild

PREFORM Acoustics in Motion – geschwungene Elemente aus derselben Decato-Familie.
Besprechungsbereich mit geschwungenen PREFORM Akustikelementen unter der Decke
© PREFORM GmbH
FEBRÜ Curved Wandabsorber in einem Büro mit Backsteinwand
© FEBRÜ
Wand

Wand und Stellwand

Wo die Decke nicht reicht oder nicht frei ist, übernehmen Wand und Stellwand. Stellwände schirmen zusätzlich zwischen Arbeitsplätzen ab und lassen sich umstellen.

FEBRÜ Curved

Wandabsorber, 50 mm, Absorberklasse A (αw 0,90). Ab ca. 190,00 EUR zzgl. MwSt.

FEBRÜ FashionPrint

Akustikbild mit Wunschmotiv, 1200 × 1200 mm ab ca. 560,00 EUR zzgl. MwSt.

FEBRÜ Screen

Stellwand, 30 mm, Absorberklasse C (αw 0,65). Ab ca. 395,00 EUR zzgl. MwSt.

Gerechnet – und jetzt?

Schicken Sie uns Ihr PDF und den Grundriss. Wir wählen mit Ihnen Produkte, Farben und Platzierung.

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Fragen

Häufige Fragen zum Raumakustik-Rechner

Wie genau ist die Berechnung?

Sie ist eine Schätzung nach der Sabine-Formel mit Mittelwerten. Eine Messung erfasst die Nachhallzeit je Frequenzband im echten Raum.

Welcher Richtwert gilt für mein Büro?

Nach ASR A3.7 höchstens 0,8 s im Ein- und Zweipersonenbüro, 0,6 s im Mehrpersonen- und Großraumbüro und 0,5 s im Callcenter. Für Besprechungsräume rechnet der Rechner nach DIN 18041, Gruppe A3, abhängig vom Raumvolumen.

Gilt der Wert für den leeren oder den besetzten Raum?

Die ASR A3.7 nennt ihre Werte für den unbesetzten Raum, also ohne Menschen. Die DIN 18041 setzt in Gruppe A 80 % Besetzung an.

Was bedeuten αw und Absorberklasse?

αw ist der bewertete Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 11654 – ein Einzahlwert aus der gemessenen Kurve über die Frequenzen. Daraus folgt die Klasse: A ab 0,90, B 0,80 bis 0,85, C 0,60 bis 0,75, D 0,30 bis 0,55, E 0,15 bis 0,25.

Wie kommt der Rechner auf die Stückzahl?

Er teilt die fehlende Absorptionsfläche durch die Fläche eines Elements mal dessen αw. Jede Empfehlung reicht für sich allein; ein Mix aus Decke und Wand verteilt die Absorption im Raum.

Was kostet eine akustische Verbesserung?

Der Rechner zeigt Preise ab je Element und gesamt, netto. Der genaue Preis hängt von Format, Stoff und Menge ab.

Reicht ein Teppich?

Teppich schluckt laut ASR A3.7 im Mittel 0,15 bis 0,26, ein Absorber der Klasse A 0,90 und mehr. Rechnen Sie Ihren Raum mit und ohne Teppich – der Rechner zeigt den Unterschied.