Arbeitsplätze einrichten: machen Sie aus normalen Büros produktive Mitarbeiter-Magnete.

Jeder der schon mal 8 Stunden in einem angestaubten, alten Büro verbracht hat kann sich erinnern: Spaß macht das nicht! In den besagten Firmen herrschte auch eher das Motto: „Spaß machen soll es ja auch nicht.“ Smarte Firmen richten Ihre Arbeitsplätze da etwas anders ein. 

Mitarbeiter sollen gerne zur Arbeit kommen, und sich auf Ihr Büro freuen. Also werden mit einfachen Mitteln Pflanzen (oder Kunstpflanzen) in den Arbeitsplatz integriert. Für die nötige Privatsphäre sorgen Akustik-Elemente, die die einzelnen Arbeitsplätze zonieren.

Ergonomie am Arbeitsplatz – gehört heute zum Standard!

Kein Betrieb kann es sich heute leisten, die Ergonomie am Arbeitsplatz zu vernachlässigen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement setzt genau dort an. Schreibtische sind elektromotorisch höhenverstellbar, Bürostühle mit einfach zu bedienenden Elementen an den Menschen anpassbar – die guten Drehstühle sorgen sogar aktiv für eine gute Sitzhaltung. 

Stauraum ist arbeitsplatznah und einfach zu erreichen – oder auch mal zu verstecken, wenn man nicht den ganzen Tag auf Ordner und Akten gucken möchte. 

Was brauchen Sie für Ihre Arbeit?

Das Fachwort dafür lautet: „Activity Based Working“. Übersetzt heißt das, dass wir die Tätigkeit in den Mittelpunkt stellen. Und nach diesen Tätigkeiten werden die Räume entworfen. Die Tätigkeiten haben sich in den letzten Jahren natürlich grundlegend verändert. Wir denken da nur zurück an die Zeit, wo Telefone noch Kabel hatten, und Laptop-Akkus eine Laufzeit von wenigen Minuten hatten.

Heute können wir (in vielen Jobs) nahezu überall arbeiten. Arbeiten wird papierloser als früher. Und mobiler. Dafür entstehen neue Wünsche nach Ruhezonen, oder nach Teambesprechungen mit Videokonferenz, um auch entfernte Mitarbeiter einzubinden.

Raum für Konzentration

Ein Buch lesen oder konzentriert an einer Tabelle arbeiten. Dafür sind die Ruheräume gemacht. Akustisch und visuell von anderen abgeschirmt.

Raum für Teamarbeit

Eine kurze Besprechung, eine längere Konferenz. Oder einfach nur Arbeit im Team an einem Projekt. Hier ist gute Vernetzung wichtig.

Raum für Entspannung

Kraft sammeln, vielleicht etwas informelles besprechen. Oder auf dem iPad etwas durchsehen. Das geht auch in der Hängematte.

Uns gefällt der Ansatz von Ursula Kuntner, Future Work Managerin der Erste Group Bank AG. Sie spricht von „ME-Places“ und „WE-Places“. Eine ziemlich treffende Bezeichnung.